Elektro-Smart

"Die Elektromobilität bietet nicht nur für die Fahrzeughersteller und Umbausatzanbieter große Möglichkeiten. Auch die Prüforganisationen profitieren von dieser Entwicklung. Bei richtiger Ausbildung, konsequentem und strukturiertem Vorgehen bei der Abnahme solcher (noch) Exoten an der Prüfstelle kann ein aaS dem Kunden die Sicherheit geben, gut beraten und sicher unterwegs zu sein. Alternative Antriebe bieten allgemein die Möglichkeit, mit dem Fortschritt der automobilen Entwicklung auf demselben Stand und für die Zukunft gerüstet zu sein. Hiermit erschließt sich ein weiteres Kompetenzgebiet für die Organisationen und macht diese attraktiver für Ihre Kundschaft.
Mir ist aufgefallen, dass es die individuelle Einstellung des Fahrzeugprüfers gegenüber dem Elektroantrieb ist, die ihm im Weg ist. Man muss für die neue Technik empfänglich sein und die Aus- und Weiterbildung wirklich zulassen, um Gefahren aus dem Weg zu gehen und den Kunden fundiert beraten zu können. Bei heutigen Kraftstoffpreisen und Umweltszenarien muss einem bewusst sein, das der Elektroantrieb möglicherweise zeitnah zum Standard gehört. Da möchte und sollte man an den Prüfstellen nicht hinterherhinken, sondern durch Kompetenz in positivem Licht erscheinen. Hierzu ist der aktuelle, ein bis zwei Mitarbeiter an den Prüfstellen zu haben, die mit der Technik des elektrischen Antriebes bewandert sind." (aus T2000, Sascha Kunz, Inbetriebsetzung und Homologation eines auf Elektroantrieb umgebauten PKW)